"Spuk in Hill House": Das "böse Haus" wird zur Netflix-Serie

Das "Hill House" kehrt zurück. Foto: Netflix / Steve Dietl

1963 sorgte der Grusel-Klassiker "Bis das Blut gefriert" (Original: "The Haunting") für das gewünschte leichte Erschrecken unter den Zuschauern und der Film gilt bis heute als wegweisendes Beispiel für gutes Genre-Kino. 1999 kam das "Hill House" unter dem Titel "Das Geisterschloss" in prominenter Besetzung (u.a. Catherine Zeta-Jones, Liam Neeson, Owen Wilson) modernisiert zurück. Das "böse Haus" als Hauptdarsteller ist einfach ein Klassiker des Horror- und Grusel-Genres. Und das "Hill House" dürfte seit dem Erfolgsroman "The Haunting of Hill House" von Shirley Jackson (auf Deutsch "Spuk in Hill House") so etwas wie einer der Hauptdarsteller für das "böse Haus" sein.

Schön, dass Netflix auch wieder die Klassiker ehrt- und von Mike Flanagan (Drehbuch / Regie / Producer) dürfen wir im Oktober nun sogar eine zehnteilige Serie aus dem "Hill House" erwarten. Andere Grusel- und Fantasy-Storys, die gut sind, kommen schließlich in allen denkbaren Varianten auch immer und immer wieder. Vampire zum Beispiel. Warum also nicht das "böse Haus".

"Spuk in Hill House" zeigt uns nun fünf Geschwister, die in der vielleicht berühmtesten Geistervilla Amerikas aufwuchsen. Als Erwachsene führt sie der Selbstmord ihrer jüngsten Schwester wieder zusammen und zwingt sie dazu, sich den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu stellen. Einige davon schwirren ihnen lediglich im Kopf herum, andere treiben im Schatten der ikonischen Villa Hill House womöglich tatsächlich ihr Unwesen...

Selbst für die unter euch, die noch immer nicht durch zu viele Film-Gespenster abgehärtet sind und sich beim Zugucken auch mal die Decke über den Kopf ziehen: Das wär doch was für Halloween oder einen dunklen November-Abend. Viel Spaß.

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