Der Chef von Axel Springer zieht ins "Board of Directors" von Netflix ein

Im Netflix-Hauptquartier in L.A, Foto: Netflix

Manches erstaunt einen doch noch. "Wir freuen uns sehr, Mathias im Board of Directors von Netflix willkommen zu heißen" so der Netflix-Mitbegründer und CEO Reed Hastings. "Seine Vorreiterrolle sowohl in der europäischen Geschäftswelt als auch in den digitalen Medien eröffnet uns wertvolle Perspektiven und wichtige Einblicke für den Ausbau und die kontinuierliche Verbesserung unseres weltweiten Angebots."

Ja, den Mathias- Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender und CEO der Axel Springer SE. Mit einem "Board of Directors" sind im US-Unternehmensrecht nicht unbedingt Frühstücks-Direktoren gemeint. Sondern eher ein aktiver Aufsichtsrat.

"Netflix ist einzigartig", sagt Mathias Döpfner selbt dazu. "Das Unternehmen hat einen weltweit führenden Entertainment-Dienst aufgebaut, der kontinuierlich neue Wege beschreitet, wovon Macher und Konsumenten gleichermaßen profitieren. Eine bahnbrechende Unternehmenskultur und -steuerung sind an diesem Erfolg maßgeblich beteiligt und es ist ein Privileg und eine Freude, diesen Weg gemeinsam beschreiten zu dürfen."

Was das wirklich bedeutet- wir wissen es nicht. Vielleicht bedeutet es auch rein gar nichts. Selbst Barack Obama hat ja mittlerweile einen Netflix-Job. Aber da ist so ein Gefühl, dass da irgendwann noch eine Nachricht kommt.

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