StarTrek: "The Next Generation" fliegt wieder- und Jean-Luc Picard kehrt zurück



Genauso wie die Fans von Comics sich auf ihren "Comic Con"-Treffen rund um die Welt in ihre fantastischen Welten entführen lassen, so trifft sich auch die Fangemeinde des "StarTrek"-Universums auf eigenen "Conventions" rund um die Welt. Es ist eine starke, treue und zumindest für die Besitzer des "Franchise" nicht immer ganz einfache Fangemeinde. Schon seit über 50 Jahren fliegen sie in Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und es werden immer noch mehr.

Der Traum von der Schlacht um Axanar ist für die "Trekkies" leider nun doch nicht in Erfüllung gegangen. Die neue und jung-dynamische Besatzung der "Kino-Enterprise", sie hat ihre Fans- aber es sind nicht alle. Auch die neue "StarTrek: Discovery" gefällt nicht jedem. Ihre Galaxie ist keine perfekte Welt. Selbst die Ur-Besatzung um Captain Kirk war nicht immer unumstritten. Das Wunsch-Universum der Trekkies, die vollkommene, wahre und gute Zukunftswelt- es war wohl die Welt der "Next Generation". Es war die Welt von Captain Jean-Luc Picard.

Es ist eine ideale Traumwelt. Klar, auch "The Next Generation" muss stets gegen Bösewichter kämpfen. Aber diese sind nicht einfach nur böse. Sie sind stets "das Böse in uns", welches uns übernehmen oder zerstören will. Oder "assimilieren"- als "Borg".

Für einen Moment zumindest war letzten Samstag in Las Vegas die Welt der Trekkies auf der dortigen "StarTrek Convention" völlig ideal. Produzent Alex Kurtzman verkündete ihnen eine tolle Nachricht: "StarTrek: The Next Generation" fliegt wieder, die Geschichte geht weiter. Dann betritt die Bühne ein Überraschungsgast. Sir Patrick Stewart, Jean-Luc Picard persönlich ist da und verkündet: Ich gehe mit an Bord. Ich bin dabei.

Wie "StarTrek: Discovery" wird auch "The Next Generation" zur Streaming-Serie für "CBS All Access". Die bauen dort ein echtes Trekkie-Universum auf. "All Access" ist neben den USA mittlerweile auch in Kanada und demnächst in Australien "verfügbar". Ein Start bei uns ist bisher nicht absehbar. Deshalb wird es interessant sein, zu beobachten, für wen "The Next Generation" in Deutschland fliegt. Neben Netflix steigt da vielleicht auch ein Fan in das Wettbieten ein.

Über Inhalte oder den Fertigstellungstermin ist noch nichts bekannt. Die Serien-Welt der "Next Generation", so Patrick Stewart, sie werde 20 Jahre später "sehr anders" sein. Vielleicht hat er ja mittlerweile "die Borg" assimiliert. Letzten Monat ist er 78 geworden und wirkt immer noch uneingeschränkt diensttauglich. Nur böse Menschen im Internet schreiben, er solle seinen Rollstuhl von den "X-Men" mitbringen. Wir sind gespannt und rufen allen Beteiligten zu: "Energie!"



Update 07.08.: Wie bereits "erahnt", ist die Vergabe der internationalen Rechte für die neue "Next Generation"-Serie offen. "Es ist kompliziert", so der "CBS TV Studios"-Chef David Stapf im "Deadline"-Interview bei der TCA-Sommertour. Die professionell-krytischen Äußerungen lassen sich eigentlich nur so interpretieren: Netflix hätte wohl das Recht des ersten Zugriffs bei "Spinoff"-Serien, also Ablegern der "StarTrek: Discovery". StarTrek: "The Next Generation" sei aber eine "neue" Serie und dieser Unterschied sei "wichtig".

Auch weitere Projekte sind laut David Stapf noch "in Planung". "Mein Ziel ist es, dass bei All Access immer ein Star Trek läuft. Wir wissen, dass dies Zuschauer anzieht- die Discovery hat es bestens getan".

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