"Serienoffensive": Sat.1 dreht mehr "Einstein"

Annika Ernst und Tom Beck in "Einstein". Foto: obs / SAT.1 / Wolfgang Ennenbach

So langsam aber sicher scheint sich nicht nur bei RTL, sondern auch bei anderen Privatsendern, die Idee durchzusetzen, dass nachhaltiger Erfolg beim Zuschauer zukünftig immer mehr durch eigene Produktionen gesichert wird. Tom Beck ist als genialer Physik-Professor für Sat.1 und die Bochumer Kripo jedenfalls schon wieder auf Mörderjagd, obwohl die Quoten zuletzt etwas bröselten. Gemeinsam mit Annika Ernst steht er für die Serie "Einstein" in Bochum und Köln wieder vor der Kamera.

"Mit den neuen Folgen 'Einstein' baut SAT.1 eine starke Marke mit seiner unverwechselbaren Hauptfigur weiter aus. In der dritten Staffel haben wir daher die Schlagzahl der Episoden auf insgesamt zwölf erhöht. Einstein legt somit den Grundstein für unsere SAT.1-Serienoffensive in 2019" meint Yvonne Weber, Redaktionsleitung der Deutschen Fiction bei ProSiebenSat.1.

Neben der Lösung von spannenden Mordfällen soll das Genie nun auch erstmals Gefühl zeigen: Der verschrobene Professor Felix "Einstein" Winterberg findet plötzlich Gefallen an seiner Ersatzvaterrolle, als sich Elena Langes (Annika Ernst) Sohn Leon bei ihm einquartiert. Der 13-jährige Junge hat nach einem Streit mit seiner Mutter aus Protest beschlossen, in Einsteins Badewanne zu übernachten.

Auch Elena zieht um: Sie gründet mit Kirsten von der Spurensicherung eine Frauen-WG und zieht nach langer Zeit mal wieder mit ihrer Freundin durch die Clubs. Allerdings hat die Kommissarin noch mit den Folgen einer anderen Partynacht zu kämpfen: Sie befürchtet, dass ans Licht kommen könnte, was zwischen Einstein und ihr passiert ist. Zwar erinnern sich beide an nichts, ihr Handyvideo lässt allerdings viele Peinlichkeiten vermuten. Elena Lange würde deshalb am liebsten einen großen Bogen um Einstein machen. Doch Oberkommissar Tremmel will nach wie vor nicht auf die Unterstützung seines "wissenschaftlichen Beraters" verzichten ...

Okay, das wird nicht das neue "Game of Thrones". Aber vielleicht unterhaltsam. Und es überbrückt die (zu lange) Zeit, bis man sich auch bei uns vielleicht irgendwann wieder an andere Genres als "Krimi" und "Unterhaltung" wagt.

Kommentare

Vielleicht auch interessant: