Kaum ein "Designated Survivor": Sehr viele US-Serien sterben bei den "Upfronts"

Die Staffel zwei des "Designated Survivor" läuft seit März auf Netflix. Foto: Netflix

Selbst ein "Designated Survivor" überlebt nicht mehr sicher. Der US-Sender ABC beendet die Serie mit Kiefer Sutherland nach der aktuellen Staffel zwei und hinterlässt damit in Deutschland eine Lücke im Netflix-Programm. Die "Upfronts 2018", die Vorstellung des Serienprogramms der US-Networks für die kommende Saison, fordert in diesem Jahr so viele prominente Serien-Opfer wie nie.

Mit "The Expanse" beendet SyFy seine Space-Opera, die hierzulande ebenfalls ein Netflix-Programm ist. Erstmals lässt ABC mit "Marvel's Inhumans" eine Marvel-Superheldenserie sang- und klanglos nach Staffel eins wieder verschwinden. "Quantico", noch vor kurzem eine gefeierte neue Hoffnung- vorbei. "Scandal" geht zu Ende, ebenfalls "Once Upon a Time". CBS beendet "Scorpion" und "Kevin Can Wait". Letzterer ist bei uns ein "Prime Video" von Amazon. Ob er da eine Lücke hinterlässt, das müssen andere beurteilen.

Eine Lücke bei Prime Video hinterlässt aber auf jeden Fall "Lucifer", den Fox nach Staffel drei zurück in die Hölle schickt. "The Crossing", gerade erst bei Amazon gestartet, geht nach Staffel eins bei ABC auch nicht weiter.

Das sind noch lange nicht alle, nur erst einmal die prominentesten Beispiele. Es gibt auch gute Nachrichten- so wird zum Beispiel "The Orville" entgegen der Meinung vieler Skeptiker weiter fliegen. "Last Man Standing" kommt mit Tim Allen überraschend zurück- Fox spinnt die ehemalige ABC-Sitcom weiter.

Jetzt wird mit Spannung erwartet, ob die Streaming-Anbieter das eine oder andere Projekt ("The Expanse" zum Beispiel oder eben den "Designated Survivor") weiterführen, um damit entstandene Programm-Lücken zu füllen.

Unterm Strich bleibt als eigentliche Nachricht: Die Nervosität in der Branche ist so groß wie noch nie. Ein Projekt mit so viel Potential wie "The Crossing" zum Beispiel hätte eigentlich eine wirkliche Chance verdient:

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