"Das Joshua Profil": RTL zeigt die Sebastian Fitzek-Verfilmung am Karfreitag

Max Rohde (Torben Liebrecht) mit Jola (Lina Hüesker) Foto: MG RTL D / Boris Laewen

RTL arbeitet weiter ernsthaft daran, mehr Eigenes auch im sogenannten "Fiction"-Programm bieten zu können- und das nicht nur bei mehr oder weniger guten Serien. Auch die schöne Tradition des selbstgemachten "Film-Events" mit vielfältigen Themen von Indianer- bis hin zu Turnschuh-Legenden soll weitergehen und vor einem Jahr hat man uns Verfilmungen von Sebastian Fitzek-Romanen versprochen. Jetzt ist es soweit: Karfreitag, dieses Jahr ist das am 30. März, bringt RTL den Thriller "Das Joshua-Profil" ins Programm.

"Predictive Policing"- Verbrechen vorhersehen, bevor sie geschehen. Das ist nicht mehr nur reine Science Fiction wie in Steven Spielbergs "Minority Report" mit Tom Cruise. Dessen Drehbuch basierte übrigens auch auf der Idee eines Schriftstellers- Philip K. Dick schrieb seinen "Minority Report" bereits 1956 (!) und spätestens seitdem ist die Idee in der Welt.

Verrückt ist sie trotzdem- und genau das zeigt auch die Version von Sebastian Fitzek. In "Das Joshua-Profil" trifft es den erfolglosen Schriftsteller, gesetzestreuen Bürger und liebevollen Vater Max Rhode. In wenigen Tagen soll der, basierend auf den "Erkenntnissen" eines neuen "Precrime"-Softwareprogramms, ein entsetzliches Verbrechen begehen.

Er selbst weiß davon gar nichts. Doch eine geheimnisvolle Organisation hat ihn im Visier. Weil er sich ständig brutale Verbrechen ausdenkt? Weil er einen irren Bruder hat? Oder aus ganz anderen Gründen? Als die Polizei auf Max aufmerksam wird, tun die Verschwörer alles dafür, dass die Vorhersage des Programms sich erfüllt und bedrohen letztlich sogar seine Familie. Genug gespoilert. Den Rest müsst ihre sehen.

"Unsere Verfilmung des Fitzek-Bestsellers 'Das Joshua Profil' ist für mich der gelungene Versuch, einen Film zu machen, der uns über extreme Spannung und packende Charaktere in ein Thema verwickelt, das uns in den nächsten Jahren noch viel Gesprächsstoff bieten wird", so Jörg Winger, Geschäftsführer und Produzent bei UFA Fiction. "Wie werden wir unsere Bedürfnisse nach Freiheit und Sicherheit in Einklang mit den neuen Technologien bringen? Wir alle tragen unsere kleinen Stasi-Spione in unseren Taschen, werden auf Schritt und Tritt von Videokameras aller Art überwacht, und unser Verhalten wird von zig Unternehmen in aller Welt ausgewertet und -wie bei 'Das Joshua Profil'- zur Vorhersage zukünftiger Ereignisse benutzt. Das ist, bei allen Chancen, die diese Technologien bieten, für mich eine essentielle Bedrohung unserer Grundwerte. Sebastian Fitzek hat sich mit seiner untrüglichen Spürnase auf äußerst unterhaltsame Art auf dieses Thema gestürzt, und ich bin sehr stolz, dass er uns das Vertrauen für die Adaption seines Stoffes geschenkt hat. Ich bin auch Philipp Steffens, Frank Hoffmann und Nico Grein bei RTL und meiner Kollegin Henriette Lippold von der UFA Fiction sehr dankbar, dass wir hier eine gemeinsame Vision für einen echten Hitchcock-Plot auf Höhe unserer Zeit verwirklichen konnten. Jan Braren hat eine tolle Drehbuchvorlage geliefert, und Regisseur Jochen Alexander Freydank hat sie kongenial umgesetzt. Ich glaube, wir haben hervorragende Aussichten darauf, dass unsere Zuschauer spannend unterhalten werden - und dass sie nach dem Genuss des Filmes nochmal einen zweiten Blick auf die in ihrem TV installierte Kamera, oder ihr lustig blinkendes Smartphone werfen werden."

Und auch Philipp Steffens, Bereichsleitung RTL Fiction, ist natürlich begeistert: "Mit Sebastian Fitzek haben wir auf allen Ebenen einen tollen Partner gefunden: Wir haben eine gemeinsame Vision entwickelt, um seinen Bestseller in ein Drehbuch zu verwandeln, welches das Herzstück des Romans mit filmischen Akzenten kombiniert. Herausgekommen ist ein hochspannender, packender Thriller, der einen schonungslos mitreißt, und gleichzeitig eine tief emotionale Familiengeschichte, die tief berührt. Hinter der Kamera hat ein kreatives Team, u.a. mit Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank und Grimme-Preisträger Jan Braren, Großartiges geleistet. Der Film zeigt große, wertige Bilder eines sommerlich flirrenden Berlins. Vor der Kamera haben wir mit Torben Liebrecht, Inez Bjørg David, Franziska Weisz und Armin Rohde eine hochkarätige Besetzung gefunden, die Fitzeks Thriller emotional fesselnd zum Leben erweckt. Wir freuen uns über das Filmpotenzial, das wir in Fitzeks Bestseller gefunden haben und darauf, unseren Zuschauern nun einen fesselnden Fernsehabend zu gestalten."

Na, wenn das nichts wird. Den "Passagier 23" von Fitzek bekommen wir ja irgendwann auch noch zu sehen. Und das ist noch immer nicht alles- nur mal genau hinschauen: Als Buchverkäufer spielt Sebastian Fitzek auch im verfilmten "Joshua-Profil" mit.

Kommentare