Lustig im Weltraum: ProSieben bringt "The Orville" an den Serien-Start

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Interessant: Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gibt es etwas Erwähnenswertes zum Thema Serien und ProSieben zu berichten. Aber nicht wenige sind der Meinung, dass "The Orville" und nicht die für Netflix durch nie zuvor gesehene Galaxien fliegende "Star Trek: Discovery" der eigentlich würdigere Nachfolger der ewigen Legende "USS Enterprise" ist. Und dies nicht trotz, sondern gerade wegen dem nicht ganz so ernst gemeinten Charakter der gesamten Mission.

Weil "Family Guy"-Macher Seth MacFarlane ein gewaltiger Fan von Kirk&Co. ist, scheut der Comedian als Autor, Produzent und Hauptdarsteller seiner neuen Sci-Fi-Serie auch keine Mühe, um sich vor seinen großen Vorbildern zu verneigen. Sein mit Raumschiffen und exotischen Alien-Rassen angefülltes 25. Jahrhundert bietet aber auch eine Menge Platz im Weltall für menschliche Peinlichkeiten und fiese Gags. Und ausgerechnet ProSieben hat sich die deutschen TV-Rechte gesichert und zeigt die zwölf Folgen der ersten Staffel von "The Orville" (eine zweite ist von Fox schon bestellt) ab Dienstag, dem 27. Februar, 20:15 Uhr als Deutschland-Premiere. Selbst der Sendeplatz ist eine Überraschung- denn der Dienstagabend ist bei ProSieben doch eigentlich von den "Simpsons" fest abonniert.

Und darum geht es (na ja, auch): Im Jahr 2418 ist der seit seiner Scheidung ziemlich derangierte Raumflotten-Offizier Ed Mercer (Seth MacFarlane) überrascht, dass er plötzlich das lang ersehnte erste Kommando über das Forschungsraumschiff U.S.S. "Orville" erhält. Sofort macht er sich mit frischem Elan an seine erste Mission zur Forschungsstation auf dem Planeten Epsilon 2.

Seine Crew ist eine bunte Truppe: Als Steuermann heuert Ed seinen zwar sehr talentierten, aber notorisch unzuverlässigen Sauf-Kumpel Lt. Gordon Malloy (Scott Grimes) an. Dagegen ist sein Zweiter Offizier der völlig humorbefreite Alien Lt. Commander Bortus (Peter Macon), der jede seiner oft flapsigen Bemerkungen wörtlich nimmt. Dann wäre da noch sein rassistischer Wissenschaftsoffizier Isaac (Mark Jackson). Der gehört einer nicht-biologischen Spezies an, die sich allen anderen Lebewesen überlegen fühlt. Die Bordärztin Dr. Claire Finn (Penny Johnson Jerald) wiederum scheint nicht ganz unberechtigt zu glauben, sie müsse sich vor allem um die psychische Stabilität des Captains Sorgen machen. Dass sie damit recht hat, zeigt sich, als Ed auf seinen Ersten Offizier trifft: Commander Kelly Grayson (Adrianne Palicki) ist niemand anderes als die attraktive Ex des frisch gebackenen Captains. Und sie ist auf ihren ausdrücklichen Wunsch auf die "Orville" versetzt worden. Die Routine-Mission verspricht, sehr turbulent zu werden ...

Der Jahresanfang bei ProSieben zeigt uns jedenfalls, dass es wahr sein könnte, was viele sagen: Manches muss erst richtig schlimm werden, bevor es richtig gut werden kann.

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