Heul doch- aber guck trotzdem: Die dritte Staffel "Club der roten Bänder" bei Vox

Foto: MG RTL D / Robert Grischek

Die Geschichte von Leo, Emma, Jonas, Toni, Alex und Hugo geht heute Abend weiter- die dritte und letzte Staffel vom "Club der roten Bänder", der ersten selbst produzierten Serie in der Geschichte von Vox, läuft ab sofort jeden Montag ab 20.15 Uhr.

Kann Leo nach der langen, strapaziösen Zeit im Krankenhaus erneut die Kraft aufbringen und dem Krebs die Stirn bieten? Fest an seiner Seite steht dabei nicht nur seine schwangere Schwester Tabea, sondern auch der "Club", allen voran seine große Liebe Emma. Sie will stark sein für Leo, doch gleichzeitig muss sie sich auch ihrer eigenen, erheblichen Angst stellen: Sie fürchtet, Leo für immer zu verlieren....

Hach.

Die Geschichte vom "CdrB", die auf den wahren Erlebnissen des spanischen Autors Albert Espinosa beruht, war bisher ein riesiger Publikumserfolg für Vox. Staffel 2 erreichte sogar neue Rekord-Quoten. Okay, die Wiederholungen waren nur so mittel in den letzten Wochen. Und ja, es ist eigentlich nur eine weitere Soap-Opera aus einem stark idealisierten Klinik-Alltag. Und die Autoren haben auch keinerlei Kitsch oder Herzschmerz gescheut.

Trotzdem ist die Geschichte anders, besonders. Und auch ohne riesiges Budget gut gemacht. Nach drei Staffeln ist nun Schluss, ohne den Erfolg bis zur ultimativ letzten Chemotherapie auszuschlachten. Schon deshalb sollten möglichst viele zugucken und sich noch mal das eine oder andere Tränchen zusammen mit dem "Club" verdrücken.

Denn ja, die Serie war für Vox ohne Zweifel bisher ein großer Erfolg. Das reicht in der Realität der Sender abseits der Soaps jedoch oft trotzdem nicht aus. Alle hätten gern mehr solche Produktionen- aber jede Serie und jede Staffel ist ein neues Risiko. Die Macher brauchen Argumente. Also Zuschauer. Sonst kommt Konny Reimann und reißt alles ab.

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