Das war Hollywood von gestern: Amazon bringt uns "The Last Tycoon"

Foto: Amazon

Der Chef der Amazon-Studios, Roy Price, mag offensichtlich F. Scott Fitzgerald. Schließlich hat Amazon mit "Z - The Beginning of Everything" bereits die Ehe-Geschichte des Schöpfers des "großen Gatsby" mit einer aufwendigen "Original"-Serie gewürdigt. Und schon ein halbes Jahr später ist nun "The Last Tycoon" fertig. Natürlich nur, weil die Zuschauer die Serie im ersten Teil der Amazon "Pilot Season" im Vorjahr so gemocht haben.

"Wunderschöne Kostüme" und "tolle Schauspieler"- so wiederholt es sich jedenfalls in den Amazon-Rezensionen immer wieder und genau das ist "The Last Tycoon" wohl letztendlich auch. Die ersten Kritiken aus den USA klingen jedenfalls nur mittelbegeistert.

"The Last Tycoon" basiert auf F. Scott Fitzgeralds gleichnamigen und unvollendetem letztem Werk, das letztes Jahr 75-jähriges Jubliäum feierte und deutlich von Leben und Werk des Film-Moguls Irving Thalberg inspiriert wurde. In der Serie ist es dann Hollywood-Musterknabe Monroe Stahr (Matt Bomer), der in seinem Kampf gegen Vaterfigur und Boss Pat Brady (Kelsey Grammer) um die Seele ihres gemeinsamen Studios steht. In den dunklen Zeiten der Großen Depression und unter dem wachsenden Einfluss Hitler-Deutschlands auf die internationale Filmszene zeigt "The Last Tycoon" die Leidenschaften, die Gewalt und den unermesslichen Ehrgeiz Hollywoods in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Auf jeden Fall wurde kein Aufwand gescheut und die Produzenten haben vorsichtshalber nach fast neun Stunden Material in Staffel eins noch einige Fragen offen gelassen. Man hofft stark auf eine Fortsetzung des schönen Projekts.

"The Last Tycoon" ist als OV/OmU ab sofort bei Amazon Prime zu sehen. Deutsch synchronisiert gibt es das Werk wie immer bei Amazon einige Wochen später- ab 15. September soll es verfügbar sein.



Und hier noch der Bonus-Track. Mit etwas Wehmut.

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