"Beam" wird "Mixer"- Microsoft will "Let's Play" nicht Twitch und YouTube überlassen

Screenshot: Mixer / "Channel One"

Der Termin ist großartig gewählt. Denn es ist "Brückentag"-Woche in Deutschland und die Chancen sind sehr gut, dass sämtliche Landesmedienanstalten völlig leer in der Sonne vor sich hindämmern. Niemand ist da, der ahnungslose "Let's Play"-Kanäle zu "Rundfunklizenzen" verdonnern könnte.

Man könnte auch sagen, sie kommen spät, aber sie kommen doch. Microsoft hat "Beam", seine Streaming-Plattform für X-Box-Besitzer, umbenannt, relauncht und mit neuen Funktionen an den Start gebracht. Nicht weniger als "the Next Generation of Streaming" soll "Mixer" nun sein, aber das war Beam in der Eigenwerbung ja auch schon.

Jetzt aber soll das Portal zur echten Konkurrenz für Amazons Twitch und YouTube Gaming von Google werden. Schnellere Reaktionszeiten beim Stream werden versprochen, beim Gaming ja nicht ganz unwichtig und das dadurch leichtere Interagieren verschiedener Spieler soll auch ein Schwerpunkt von "Mixer" sein. So gibt es die neue Option zum "Co-Streaming", in der bis zu vier Spieler ihre Live-Games zu einem Stream zusammenfassen können.

Mixer ist über die Webseite mixer.com, das X-Box Dashboard natürlich, Apps für Android und iOS sowie praktischerweise auch direkt eingebunden in Windows 10 verfügbar.

Mögen die Spiele beginnen und die Landesmedienanstalten wieder mal ein paar Jahre lang gar nichts merken.

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