Stranger Things bei Netflix: Sind die 100 Millionen Abonnenten erreicht?

"Stranger Things" Foto: Netflix

Im Oktober soll es endlich weitergehen. Die Fans von "Stranger Things", dem Netflix-Überraschungshit des Vorjahres, warten weltweit sehnsüchtig auf die Fortsetzung und neue Erkenntnisse zu vielleicht "noch strangeren" Things.

Mindestens ebenso sehnsüchtig warten die Netflix-Aktionäre und die Börsianer auf den Montag. Denn in den USA wird am Oster-Montag gearbeitet und bei Netflix wird es auch viel zu tun geben- für den 17. April sind die neuen Quartalszahlen angekündigt. Auf 99 Millionen weltweite Abonnenten sollte die Zahl der Netflixe bis Ende März gestiegen sein- so die Prognose im Januar.

Es könnte ja auch ein klein wenig mehr geworden sein. Die Prognose in der Realität noch etwas übertreffen- erst dann glänzt eine Aktiengesellschaft für die Börsianer so richtig. Und genau dies hat Netflix in der Vergangenheit oft und gern getan.

Dann aber könnte die magische Zahl von 100 Millionen Netflix-Abonnenten gefallen sein. Und wenn nicht zum 31. März, so dann doch wenigstens in den bereits wieder vergangenen siebzehn April-Tagen. Und Reed Hastings könnte am Montag mit seinem bekannten Sieger-Lächeln darüber berichten. Und der Aktien-Kurs könnte so abheben wie letzten Sommer die Abrufe für "Stranger Things".

Netflix hält natürlich die Börsen-Regeln strikt ein und nichts dringt vor dem Verkündigungtermin nach draußen. Kein Leak, nirgends. CEO Reed Hastings ist in Indien, wenn man den Nachrichten glauben darf. Content-Chef Ted Sarandos erfreut Hollywood mit der Ankündigung, dass die Netflix-Milliarden demnächst vorwiegend in Kalifornien ausgegeben werden sollen, statt Steuervergünstigungen nachzujagen. Insbesondere deutsche Netflix-Produktions-Euphoriker sollten das lesen.

Tja- und die Frau oder der Mann, der bei Netflix die Abonnenten zählt, wird vielleicht bis zum Montag im Keller weggeschlossen. Bis dahin können sich die Spekulanten ja mit dem neuen Netflix-Bewertungssystem für Serien und Filme beschäftigen. Und am Montag dann einen Daumen hoch oder runter vergeben.

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