Schnelle "Piloten" bei Amazon: "The Marvelous Mrs. Maisel" mit gleich zwei Staffeln

"The Marvelous Mrs. Maisel" Foto: Amazon

Tss, tss... Kaum ist Amazons aktuelle "Pilot-Season" online, da fallen auch schon Entscheidungen. Amazon, so erfahren wir, gibt "The Marvelous Mrs. Maisel" exklusiv für Amazon Prime Video in Auftrag. Das Amazon Original von Autorin Amy Sherman-Palladino (Gilmore Girls) und "Executive Producer" Daniel Palladino (Family Guy) ist die erste Serie in der Geschichte der Amazon Studios, die für gleich zwei Staffeln grünes Licht bekommt.

Na ja. "Mister Monk", Tony Shalhoub, spielt auch mit. Da kann ja fast nichts mehr schief gehen. Aber was ist mit meinem Favoriten "Oasis"? Amazon mag meine Pilot-Favoriten anscheinend nicht. Schon "Edge: The Loner" haben sie mir nicht gegönnt.

"Bei ihrem ersten Auftritt hat Mrs. Maisel mehr als überzeugt: Das Publikum reagiert mit einem überwältigenden digitalen Applaus", meint Joe Lewis, Head of Comedy, Drama & VR bei den Amazon Studios. "Wie bei jedem jungen Stand-up-Comedian sind wir gespannt, was sie als nächstes zu sagen hat und was sie noch alles erleben wird. Das macht uns die Entscheidung einfach, gleich zwei Staffeln von Amy und ihrem unglaublichen Cast zu beauftragen. Wir freuen uns sehr, unseren Kunden die Serie bald zeigen zu dürfen."

Okay, "The Marvelous Mrs. Maisel" bekam von den Amazon-Kunden im Durchschnitt 4,9 von 5 möglichen Sternen. Aber sie ist schließlich auch "Marvelous", also wundervoll. Und "Oasis" liegt derzeit mit 4,8 ja nur mit dem kleinstmöglichen Abstand dahinter.

Rachel Brosnahan (u. a. auch "House of Cards") ist "marvelous" in der Hauptrolle als Miriam "Midge" Maisel. Midge hat alles, was sie jemals wollte - den perfekten Mann, zwei Kinder und ein elegantes Appartment in der Upper West Side. Aber ihr vollkommenes Leben nimmt plötzlich eine unerwartete Wendung: Midge entdeckt ein bisher unbekanntes Talent, das ihr Leben für immer verändert. Ihr neuer Weg führt sie weg von ihrem bequemen Leben auf dem Riverside Drive in die Basket Houses und Nachtclubs von Greenwich Village. Sie stürzt sich in die Welt der Stand-up-Comedy und landet letztendlich auf der Couch von Showmaster Johnny Carson.

Schön, schön. Aber was wird mit "Oasis"? Amazon soll sein Film- und Serien-Budget gerade auf 4,5 Milliarden Dollar geschraubt haben. Das ist zwar noch etwas weniger als Netflix, aber mittlerweile schon deutlich mehr als die "Game of Thrones"-Macher von HBO im Jahr verbrauchen können.

Da müsste doch auch so eine kleine Science Fiction-Oasis drin sein. Na, wenigstens haben sie jetzt einen schönen Trailer für "American Gods" fertig:

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