Petition: Ein Herz für das "Stargate Universe"- und die Darsteller

Screenshot: change.org

Mit Petitionen und Abstimmungen ist es so eine Sache. "Die da oben" machen ja sowieso, was sie wollen. Gut zwei Jahre nach der Petition setzt uns das ZDF immer noch regelmäßig diesen Markus Lanz in den Bildschirm. Sinnlos. Zwecklos. Furchtbar....

Nein, diese uns allen sicher gut bekannte Art des Depressiv-Bürgers wollen wir nicht sein. Wo bleibt das Positive? Okay, es ist Frühling. Und die wahren Fans leben und lieben ihre Film-Universen treuer und standhafter als jemals zuvor. Mag ja sein, dass "Axanar" gescheitert ist. Aber getreu dem Vorbild ihrer Helden aus der "StarTrek"-Föderation sind die Macher aufgebrochen in Galaxien, in denen nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Und andere werden ihnen irgendwann mit neuen Ideen folgen.

"Save Hannibal", so hieß es ebenfalls vor etwa zwei Jahren auf dem Petitions-Portal "change.org". Die Petition läuft immer noch, aber der Solidarisierungs-Effekt mit Kannibalen ist anscheinend eben doch begrenzt.

Noch länger läuft mittlerweile eine weitere Petition auf dem Portal, und damit das Anliegen nicht unverdient dem Vergessen anheimfällt, möchten wir hier noch einmal daran erinnern. Denn "StarTrek" geht ja mittlerweile weiter. "Stargate" dagegen nicht.

Dabei waren die auf dem Film von Roland Emmerich basierenden Serien doch ein geniales und erfolgreiches "Filmuniversen"-Franchise. Da gab es das Stargate-Kommando SG 1 unter "MacGyver" Richard Dean Anderson, der im "Stargate Universe" gelegentlich noch als General herumgeisterte und nun in der Rente verschollen ist. "MacGyver" ist schon vor "StarTrek" zurückgekommen und Richard Dean Anderson musste zusehen, wie er in der Hauptrolle mit Lucas Till durch einen jungen "X-Men" ersetzt wird. Das ist alles so ungerecht.

Dann gab es das "Stargate Atlantis". Auch die Geschichte der Pegasus-Galaxie und der "Wraith" hat sicher noch Potential. Und dann eben die Mitfahrer im "Antiker"-Raumschiff des "Stargate Universe".

Unterschreibt doch bitte alle mal hier. Die Petition hat mittlerweile gut 120.000 Unterstützer und sie hat ein klares Ziel sowie eine feste Adresse: Das "Stargate Universe", welches mit einem die Fans nicht befriedigenden Cliffhanger am Ende von Staffel zwei plötzlich in den unendlichen Weiten der Galaxie verschwand, es soll zurückkehren. Und als die richtigen Ansprechpartner für das Fan-Anliegen sind Ted Sarandos und Reed Hastings von Netflix namentlich genannt.

Petitionen sind zwar ein meist nicht wirksames, dafür aber schönes und irgendwie befriedigendes Instrument gegen alle Ungerechtigkeiten dieser Welt. Christopher Judge, der schon 1990 in einer Folge mit "MacGyver" zusammentraf und dann zehn Jahre lang mit Richard Dean Anderson als "Teal’c" durchs Stargate reiste, muss jetzt mit Filmkunstwerken wie "Mega Shark vs. Mechatronic Shark" aus dem einschlägig bekannten "Sharknado"-Filmstudio "The Asylum" seinen Lebensunterhalt verdienen. Das ist fast so schlimm wie das Schicksal von David Caruso, dessen Lebenslauf nach zehnjähriger Tätigkeit als leitender Ermittler Lt. Horatio Caine vom "CSI: Miami" jetzt die Karriere-Station "Miteigentümer des Möbel- und Bekleidungsgeschäftes 'Steam on Sunset' in Miami" verzeichnet.

Nur noch ein paar hunderttausend Unterschriften mehr und das "Stargate Universe" könnte sich bei Netflix wieder öffnen und neben den neuen "StarTrek"-Folgen zum Abruf bereit stehen. Wie bei Marvels Comic-Helden könnte man dann Verbindungen schaffen. Warum sollte die Enterprise in den Weiten der Galaxie nicht irgendwo auf ein Stargate treffen? Marvel hätte da keine Bedenken. Wenn die richtige Musik dazu gefunden wird, dann würden die "Guardians of the Galaxy" auch durch das Sternentor auf einen Planeten mit dem Namen "Miami" reisen, auf dem Lt. Horatio Caine Morde an Möbelhausbesitzern aufklärt- weil es auf diesem Planeten bestimmt noch Magnetband-Kassetten gibt.

Das ist zwar völlig abgefahren, wäre aber typisch Marvel. Und Marvel ist das erfolgreichste Film- und Serien-Universum überhaupt.

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