Es wird "Dark": Netflix wirbt für sein Programm in Berlin

"Las chicas del cable" Foto: Netflix

Aha. Die große Präsentation des Netflix-Programms im Frühjahr für die Europäer "da drüben" scheint so eine Art Tradition zu werden. Und nach dem Auftritt im Vorjahr in Paris hieß es heute in Berlin "#SeeWhatsNext" und alle waren sie da. Der Frauenknast von "Orange Is the New Black" ließ ausgewählte Insassinnen auf Freigang, Chelsea Handler redete mit ihnen über starke Frauen und für alle Fälle war auch gleich Bob Odenkirk alias "Saul" in der Nähe, damit man nicht erst anrufen muss. Und auch die Chef-Etage schickte mit dem Herrn der Inhalte, Ted Sarandos und CEO Reed Hastings das Beste, was sie zu bieten hat.

Stolze 1,75 Milliarden Dollar habe Netflix bisher in europäische Inhalte investiert- in Produktionen, als Koproduzent oder für den Ankauf von Lizenzen. Und es soll noch mehr werden, versprach Reed Hastings. Schließlich sei es das internationale Geschäft, welches das Wachstum von Netflix jetzt antreibe.

Und das europäische Programmangebot wird schnell größer. "Marseille" dreht gerade an der zweiten Staffel und es kommen drei interessante neue Serien auf die Netflix-Abonnenten zu. Aus Spanien gibt es demnächst "Las chicas del cable", es wird romantisch und es geht um Telefonistinnen im Madrid der 20er Jahre. Auch das von vielen erwartete "Gomorrha"-Gegenstück aus Italien, "Suburra", ist in Arbeit.

Für die Berliner hatte man aber vor allem einen ersten Teaser der kommenden deutschen Netflix-Serie "Dark" mitgebracht. Und der sieht fast ein wenig wie "Stranger Things" aus. Einen Start-Termin für "Dark" gibt es aber noch nicht.

"Große Geschichten kennen keine geographischen Grenzen", so "Chief Content Officer" Ted Sarandos in Berlin. "Nach vier Jahren Original-Programm und Dreharbeiten in 18 Ländern wissen wir, dass überzeugende Geschichten von überall her kommen und unabhängig von ihrer Herkunft für das Publikum auf der ganzen Welt interessant sein können."

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