Amazon, Netflix, whatever- die Streaming-TV Highlights im März

Großes Katastrophen-Kino aus Korea: "Pandora" Foto: Netflix

Sie holen schnell auf in Asien. Nein, da tappt kein Schauspieler als "Godzilla" im Gummi-Kostüm ungelenk durch kniehohe "Stadt"-Atrappen aus Pappe und Sperrholz. "Pandora" ist ein Katastrophen-Blockbuster aus Korea zum ernsten Thema des "größten anzunehmenden Unfalls" im Atomkraftwerk und bietet eindrucksvolle Bilder auf Augenhöhe mit Produktionen der ersten Liga in Hollywood. Und dank Netflix kommen solche Produktionen jetzt aus aller Welt sehr schnell auf unsere Bildschirme.

"Wir freuen uns, mit Next Entertainment World zusammenarbeiten zu können, um so hochkarätige koreanische Titel wie 'Pandora' weltweit zu unseren Abonnenten zu bringen", so Rob Roy, "Vice President Content Acquisition" bei Netflix anlässlich der Lizensierung im letzten Herbst. "Netflix ist bestrebt, das Beste der globalen Unterhaltung in die Welt zu bringen und in einer Zeit, in der das Internet keine Grenzen mehr kennt, ist dies ein weiterer Schritt, um große Geschichten an Fans zu liefern, unabhängig davon, wo sie zu Hause sind." Die südkoreanische Filmproduktion von Next Entertainment World hat "Pandora" produziert und Regisseur Park Jung-Woo ist gewiss schon im Visier auch großer kalifornischer Studios.

"Pandora" läuft bei uns als "Netflix Original" und ist allerdings nur eines von vielen Highlights im Netflix-Programm für den März. Mit "The Discovery" und Robert Redford geht es mit noch einem großen "Original"-Spielfilm weiter. Und mit "Burning Sands", "The Most Hated Woman in America" und "Deidra & Laney Rob a Train" gibt es noch drei weitere Netflix-Filme der "zumindest interessant"-Kategorie. Und Einkäufe wie "Gravity", "Lone Ranger", der frische Brooklyn-Krimi "Run All Night" oder deutsche Komödien wie "Outside The Box" oder "Kokowääh" runden das Film-Programm von Netflix perfekt ab.

Dazu gesellt sich ein Riesen-Programm neuer Netflix-Serien und Staffeln. Selena Gomez kann offensichtlich alles: Singen, Schauspielerei, es längere Zeit mit Justin Bieber aushalten und bei "Tote Mädchen lügen nicht" nach dem Buch "Thirteen Reasons Why" ist sie nun sogar Serien-Produzentin für Netflix. Mit "Marvel's Iron Fist" geht ein weiterer Superheld an den Serien-Start. "Ingobernable" ist ein mexikanisches Polit-Drama. "Riverdale" und "One more Time" sind Einkäufe von CBS und nochmal aus Südkorea. "Grace and Frankie" gehen in Staffel drei und "Love" in die zweite. Und "Samurai Gourmet" ist ein Manga in real, also nicht gezeichnet.

Auch bei den Serien runden weitere Einkäufe das Netflix-Programm sehr schön ab. "How to Get Away with Murder" von den ABC-Studios geht mit Staffel zwei weiter. Mit Staffel eins von "Slasher" kommt kanadischer Horror frisch ins Programm. "Bitten" geht mysteriös in die Staffel drei und der Kampf gegen die Aliens in "Falling Skies" in Staffel fünf. Dazu noch der "Luther" von der BBC, der ebenso genial wie unberechenbar wie immer nun in Staffel vier ganz böse Bösewichte in London jagt.

Sogar Maxdome hat im März etwas für mich interessantes im Programm. Nein, ich meine nicht die dort erst einmal fünfteilige "Planet der Affen"-Reihe. (Die vier alten Filme und den ersten von den neuen). Maxdome bringt uns die frischen "Muppets". Und als Blogger will ich natürlich wissen: Was sagen Statler und Waldorf dazu?

Bei der Konkurrenz muss sich Amazon tüchtig strecken und startet im März ebenfalls mit so viel "Original" wie noch nie. Mit dem Film-Programm sind wir dagegen sehr schnell fertig. Die "Minions" sind sicher etwas, was die ganze Familie zusammen vor dem Bildschirm vereinigen kann. Für die Mädels gibt es mit "Smaragdgrün" eine weitere Zeitreisen-Farbe. "A Bigger Splash" firmiert unter "italienisch/französisch" und "Erotik-Thriller" und ist ein Remake des Swimmingpools von Romy Schneider und Alain Delon.

Dazu kommt "Ted 2" für alle, die Teddybären mögen und bei "The Neighbor" wartet das Grauen nebenan. In "Bauernopfer - Spiel der Könige" tobt der kalte Krieg zwischen Amerika und Russland auf dem legendären Schachbrett von Bobby Fischer und Boris Spassky. Und in "Dead Man Down" schießt sich immerhin mit Noomi Rapace und Colin Farrell ein interessantes Paar durch New York.

Jetzt aber zu den Serien. Toll, dass Amazon auch den bulgarischen Serien-Exoten "Undercover" weiter einkauft. Es muss nicht immer Südkorea sein. Staffel vier von "Undercover" gibt es im März. "Teenwolf" beginnt mit der sechsten Staffel und mit "Taboo" hat sich Amazon mal wieder ein Filetstück internationaler Serienproduktion gesichert.

Und dazu bietet Amazon die absolute Rekordzahl von fünf "Originalen": Woody Allen hat endlich seine "Crisis in Six Scenes" fertig. "Hand of God" endet mit der neuen Staffel zwei. Der "Patriot" kann ab dem 24. März auch deutsch. Ob "Z" wirklich "The Beginning of Everything" ist, das wissen wir auf deutsch ab dem 3. März. Und natürlich sofort in unserer Sprache wird es das erste deutsche Amazon-Original geben- mit dem passenden einheimischen Titel "You are Wanted" und mit Matthias Schweighöfer:

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