Facebook-Video: Die Werbeunterbrechung und die Beteiligung kommt

Foto: Facebook

Man wolle "saubere Wege" für eine Monetarisierung der Videos finden und "in den kommenden Monaten an Teilen des Businessmodells arbeiten." So Mark Zuckerberg im April letzten Jahres vor Facebook-Mitarbeitern. "Im Laufe der Zeit wollen wir erreichen, dass es zu einem nachhaltigen Weg heranwachsen kann, von dem viele unabhängige Künstler leben und Geld verdienen können."

Nun schreiben wir Anfang 2017 und wenn man "Recode" glauben kann, dann geht es nun endlich los. Das Partner-Programm für Videomacher auf Facebook kommt. Ursprünglich sollte es sogar deutlich früher der Fall sein, aber dann schien der Ausbau von Reichweite und Abrufzahlen wichtiger.

55 Prozent Anteil, genau wie bei YouTube, sollen Videomacher als Anteil von Facebook von den Werbeeinnahmen ihrer Videos bekommen. Und wenn man den Gerüchten glauben darf, dann wurde auch ein weiteres schwieriges Problem gelöst.

Denn bei Facebook starten die Videos ja automatisch. Und das macht wiederum "PreRoll"-Werbung sehr problematisch. Die meisten würden dann das Video beim durchscrollen gar nicht mehr sehen. Und der Werbekunde? So will der das ganz gewiss auch nicht.

Die salomonische Facebook-Entscheidung lautet: Es gibt "MidRoll"-Spots bei Facebook, also Unterbrecher-Werbung. Die können frühesten 20 Sekunden nach Videobeginn starten. Macht das alle glücklich? Ich glaube das nicht. Aber eine bessere Möglichkeit fiele mir auch nicht ein.

Na dann. Zu den YouTubern und ihren Netzwerken können wir uns jetzt auf die "Facebooker" und deren Netzwerke freuen.

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