CES 2017: OLED oder LCD-TV? LG bleibt das OLED-Maß der Dinge

Foto: LG

Eine koreanische Freundschaft fürs Leben wird das wohl nicht mehr. Nach den LCD-TV mit "Nanozellen", wohl für die billigeren Plätze gedacht, hat LG auf der CES 2017 nun auch seine OLED-Prunkstücke, u.a. den neuen "LG Signature OLED TV W", enthüllt und dabei auch nicht mit kleinen Sticheleien gegen Samsung's neue "QLED"-Fernseher gespart.

Insgesamt stellte LG in Las Vegas zehn neue OLED TV-Modelle vor. Alle neuen Modelle sind mit Dolby Vision und Dolby Atmos Klang ausgestattet. "Weniger ist mehr"- beim innovativen Design der "W7 Serie" habe LG alles Überflüssige entfernt, bis praktisch nur noch der Bildschirm selbst übrig geblieben ist. Das OLED Panel des 65 Zoll (ca. 164 cm) Modells ist 2,57 mm dünn. Es kann mit Hilfe magnetischer Klammern ohne Lücke direkt an der Wand montiert werden. Da brauche es dann auch keine "innovativen Wandhalterungen" wie bei Samsung mehr.

Alle neuen OLED TVs, die LG auf der CES vorstellt, unterstützen die komplette Bandbreite an HDR-Formaten, inklusive Dolby Vision, HDR10 und Hybrid Log Gamma (HLG). Darüber hinaus sind sie in der Lage, "Advanced HDR" von Technicolor zu unterstützen.

"Wir haben Dolby Vision und Dolby Atmos in unsere neuesten OLED-Produkte integriert, um unseren Kunden die wahre Magie des Kinos zu bieten. So können sie ihre Lieblingsfilme in ihrer originalen Klarheit, Tiefe und Vorstellungskraft erleben", kommentiert Brian Kwon, Präsident von LG Electronics Home Entertainment. "Die umwerfenden neuen Fernseher, die wir auf der CES präsentieren, zeigen einmal mehr, dass wir uns ganz und gar der Innovation und unserer Führungsrolle auf dem Markt für OLED TVs im Speziellen und für Premium TV im Allgemeinen verschrieben haben."

LG hat mittlerweile eine neue Produktionslinie für seine OLED-Panels in Betrieb genommen und beliefert auch andere Hersteller mit seinen Displays. Einen Preis für die neuen Wunderwerke nannte LG noch nicht.

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