Star-Youtuber PewDiePie prankt die Presse

Screenshot: youtube.com / PewDiePie

Hehe- "prankt". Wir haben die YouTuber-Sprache voll drauf. Die Auflösung jedenfalls kam sogar ein paar Minuten früher als angekündigt. Der Kanal der Kanäle ist auch weiterhin da. Super-YouTuber "PewDiePie" hat es eben mindestens genauso voll drauf.

Er hat nur irgendeinen Zweitkanal auf YouTube gelöscht. Nicht, wie vermeintlich angekündigt, seinen bekannten und damit YouTubes größten Kanal. Obwohl die YouTube-"Trends" ihm aktuell immer noch nicht gefallen dürften. Nach den "Rewinds" 2016, in denen er eine halbe Sekunde mitspielen durfte, ist auf Platz zwei heute schon wieder ein neues "Carpool Karaoke". Dieses Mal mit Madonna. Mehr als drei Millionen Abrufe trotz viel weniger Abonnenten als PewDiePie. Na ja, egal.

Natürlich wurde rund um den Globus viel darüber berichtet. Und auch oft, wie das Geschäft halt so ist, reißerisch-sensationell. Die meisten und fast alle seriösen Journalisten hatten aber schon das "ja aber" drin. Vielleicht nur eine PR-Aktion. Was das Ganze ja dann wohl auch war.

Die auch von PewDiePie angesprochenen YouTuber-Probleme bleiben. YouTube will "sozialer" werden. Und bringt deshalb mehr Videos in den Trends mit Interaktion. Dazu kommen immer mehr hoch professionelle Produktionen wie eben das "Carpool Karaoke" von der CBS Late Show mit James Corden. Da arbeitet ein großes Team an ausgebufften TV-Profis dran. Das sitzt auf den Punkt. Und das Hauptproblem für die "traditionellen" YouTuber: Mittlerweile haben die auch "social" und YouTube gelernt.

Die Zeit der "Stars" aus dem Kinderzimmer mit Videokamera vom Media Markt- sie geht auch bei YouTube zu Ende. Einige haben den Absprung geschafft. Viele sind irgendwo verschwunden. Eigentlich schade. Aber es war wohl nur eine Frage der Zeit.

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