Amazon Prime wird teurer. Warum nicht bingewatchen und switchen?

Der Zugang zu den Pfeffermans kostet bald mehr. Foto: Amazon

Es ist so weit. Amazon Prime wird teurer. Und entsprechend des Serien-Aushängeschildes von Prime macht der E-Commerce-Gigant das nicht möglichst versteckt, wie die Zeitungen bei ihren Abonnements, sondern sehr transparent. In meinem Account steht jetzt schon, dass ich 69 Euro bezahlen muss. Beim übernächsten Mal. Also in deutlich mehr als in einem Jahr.

Das kommt nicht überraschend. In den USA ist ein Prime-Jahresabonnement mit 99 Dollar schon seit einiger Zeit erheblich teurer als bei uns. Und trotzdem ist Amazon damit erfolgreicher denn je. Hier aber ist Deutschland. Und ich orakele mal: Sie werden es merken. Und Mitglieder verlieren. Obwohl das Angebot unterm Strich für das Gebotene dann eigentlich noch immer sehr günstig ist.

Bis zum 1. Februar 2017 kann man noch für 49 Euro pro Jahr einsteigen. Und ab 1. Juli kosten die Verlängerungen für Bestandskunden dann die immerhin 20 Euro mehr. Damit ist das Jahresabo natürlich immer noch deutlich günstiger als das dann auch buchbare Monats-Abo für 8,99 Euro.

Ich würde mir als geiziger sparsamer Deutscher ein paar Abwahl-Optionen wünschen. Prime beinhaltet ja mittlerweile so vieles. Kostenlose Lieferung, Prime Video, E-Books zum Lesen, was mit Gaming und Musikstreaming auch. Das alles kostet. Aber nicht jeder will alles. Und es wird immer noch mehr.

Als geprüfter Geizhals werde ich wohl kündigen, wenn es so weit ist. Und auf Monatsbasis neu irgendwann einsteigen. Denn nach dem Bingewatching kommt als neuer Trend nun das Switchen. Einen Monat Netflix. Dann einer Amazon. Oder so ähnlich. So lange das so funktioniert, ist es gut. Es braucht etwas Arbeit. Und Planung. Aber dann kann ich "Bosch" und auch "The Crown" sehen. Und mir die Weihnachtsgeschenke portofrei schicken lassen. Und bezahle nicht viel mehr als bisher auch.

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