Sigourney Weaver vs. "Defenders"- Marvel dominiert Netflix

Screenshot: YouTube / Ankündigung "The Defenders" mit Sigourney Weaver zur NYCC

Vielleicht sind die Übernahme-Spekulationen rund um Netflix und Disney ja totaler Quatsch. Denn möglicherweise hat die Übernahme von Netflix längst im Geheimen stattgefunden. Und Onkel Dagobert hat dafür keinen einzigen Dukaten aus seinem Geldspeicher dazu bezahlt. Statt dessen schickten die Herren der mächtigsten Enten der Welt ihre vielleicht noch vor den Jedi-Rittern von "Star Wars" furchtbarste Waffe: Die Armeen aus Super-Helden von Marvel.

Die "richtige" Comic Con ist natürlich nach wie vor in San Diego. Aber die Treffs von nicht selten eigenartig gewandeten Comic-Fans gibt es längst rund um die Welt, nächste Woche sogar in Berlin und sie werden immer größer. Auch in ihrer Bedeutung als Marketing-Plattform für Kino, Fernsehen oder eben Streaming-TV.

An diesem Wochenende war Comic Con in New York, das heißt dann "NYCC" und es gab einen ordentlichen Marketing-Knaller für Marvel- und Netflix. Denn Netflix, wo mit "Luke Cage" ja gerade erst ein weiterer Superheld ins Rennen gegangen ist, stellte schon wieder den ersten Trailer für den nächsten Superhelden vor- "Iron Fist". Aber das war noch lange nicht alles. Denn da betritt demnächst ein neuer und furchtbarer Bösewicht diese Welt.

Besser gesagt, eine Bösewichtin. Denn es ist eine Frau. Die Frau, vor der selbst furchterweckendsten Aliens die Knie schlottern. Wenn sie denn welche haben. Mit Sigourney Weaver betritt ein weiteres Mal ganz, ganz großes Hollywood die Bühne einer "Netflix Original"-Produktion.

Wenn diese Frau wirklich böse wird, Aliens werden es wissen, dann reicht ein Superheld allein auch nicht aus. Alle Marvel-Helden auf Netflix müssen zusammenstehen, um dieser Bedrohung standhalten zu können. So werden aus "Daredevil", "Jessica Jones", "Luke Cage" und eben auch schon "Iron Fist" die , nein nicht "Avengers", auch nicht "Guardians" und schon gar nicht "Agents of S.H.I.E.L.D", sondern "The Defenders". Besser kann kein geheimer Enten-Plan zur Weltherrschaft über die Fernseher anfangen.

Aber erst einmal freut der kleine Junge in uns sich auf die "eiserne Faust".

Kommentare

Aktuell meist gelesen: