DVB-T2: Das neue Antennenfernsehen soll 80% der Haushalte erreichen

Foto: Media Broadcast

Das neue Antennenfernsehen DVB-T2 verspricht uns nicht nur ein "robusteres Signal" mit einer höheren "spektralen Effizienz". Nach dem Start des Regelbetriebs am 29. März 2017 erfolgt ein DVB-T2-Ausbau bis Ende 2018 auf 61 Senderstandorte, so meldet es jedenfalls Media Broadcast als Betreiber der "freenet" TV-Plattform.

Darüber hinaus soll der Inhouse-Empfang mit Zimmerantenne optimiert werden- wie auch immer. Zum Start im kommenden Frühjahr werden 44 Standorte zur Verbreitung von "freenet TV" in Betrieb genommen. Hierzu gehören vor allem jene Regionen, die aktuell bereits die erste Stufe DVB-T2 HD verbreiten. Drei weitere Phasen folgen im November 2017, März 2018 und November 2018. Dann wird freenet TV an den Standorten aufgeschaltet, die bis dato noch keine privaten TV-Programme per Digitalantenne verbreiten.

Die Zahl der potentiellen Digital-TV-Zuschauer per Antenne wächst damit deutlich. Zum kommerziellen Start erreicht freenet TV bereits 55 Millionen Einwohner (knapp 70 Prozent). Bis Ende November 2018 wächst die Reichweite auf 63 Millionen Einwohner an (ca. 80 Prozent).

Der technische Umstieg erfolgt in den Morgenstunden des 29. März 2017. Innerhalb von zwölf Stunden werden die TV-Signale an den 44 Senderstandorten aufgeschaltet. Die DVB-T-Verbreitung der privaten TV-Programme endet an diesem Tag bundesweit. Zum Empfang ist ab diesem Zeitpunkt ein freenet TV-Receiver notwendig. Alternativ können DVB-T2 HD Receiver oder auch TV-Geräte, die kompatibel zum neuen DVB-T2 Standard und zum Komprimierungsverfahren HEVC sind, mit einem CI+ Modul von freenet TV für den Empfang des neuen terrestrischen Programmangebotes aufgerüstet werden.

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