Amazon bringt "Music Unlimited" - Musikstreaming mit "Echo"

Foto: Amazon

In Staffel zwei von "Mr. Robot" spielt das Ding sogar schon eine tragende Filmrolle. Amazons Echo, in Deutschland jetzt "auf Einladung" verfügbar, ist für die einsame FBI-Agentin Dominique DiPierro (Grace Gummer) fast so eine Art Ersatzpartner. Mit "Alexa" kann sie auch Dinge besprechen, die sie gegenüber Menschen lieber verschweigt.

Ganz so weit ist es noch nicht. Oder... Naja, mal sehen. Ob es "Echo" noch in diesem Jahr für uns "unlimited" geben wird, ist unklar. Aber "Amazon Music Unlimited" ist auch uns Deutschen seit heute von Amazon fest versprochen. Und so richtig Spaß macht der neue Musikstreaming-Service wohl erst mit dem "Echo".

Denn Musikstreaming als Abo ist ja nun jetzt nichts Neues. Apple streamt iTunes, Spotify streamt schon lange und selbst von ALDI gibt es da was. Und schon länger auch etwas für Prime-Kunden von Amazon. Die bekommen nicht nur Filme und Serien, sondern seit einem Jahr auch Musik kostenlos dazu auf die Ohren. "Amazon Prime Music" heißt das dann.

Aber eben noch nicht "unlimeted", würde Jeff Bezos, wieder einmal vieldeutig lächelnd, wohl sagen. Und sicher Recht behalten, so wie (fast) immer. In den USA ist seit heute der Zugang zu den "zig Millionen Songs",  den "handgemachten Playlists" und "Stations" bei "Amazon Music Unlimited" frei.

Also nicht ganz frei, gegen eine geringe Abo-Gebühr natürlich. Und die ist besonders interessant. Jedermann kann zuhören, egal ob über "Fire" von Amazon, iOS, Android, Web, PC oder Mac. Es gibt eine "intuitive" neue App. Das kostet dann 9,99 Dollar im Monat. So weit, so langweilig.

"Prime Kunden" zahlen 7,99 Dollar oder 79 für ein ganzes Jahr. Und wer ein "Echo" hat, der kann für ein solches Gerät schon für 3,99 Dollar im Monat einen "Unlimited"-Zugang haben. Und dann mit "Alexa", so wie die einsame FBI-Agentin Dominique DiPierro, auch über Musik reden. Alexa kennt sich da aus, kann gesuchte Songs nach Textzeilen identifizieren und hat noch mehr auf Lager.

Unter "Alexa Side-by-Side" hat sie sogar schon Interviews mit Sting oder Norah Jones über ihre Musik geführt. Langsam wird es selbst den Amerikanern ein wenig unheimlich:

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