Plex Cloud: Software für einen virtuellen DVR und Media-Server

Foto: Plex

Wer sich einen eigenen Media-Server baut, nutzt oft die Software von Plex. Nun richtet sich "Netz-TV" ja eher an Otto Normaluser, der es bequem mag und im Netz eigentlich nur nach Alternativen zum oft so unbefriedigenden klassischen Fernsehprogramm sucht. Also eher nicht an die Nerds, die sich da "was mit Linux selbst aufsetzen" und ihr Wohnzimmer dann mit allerlei Kabelkram verschönern- und hässlichen Kisten, in denen Lüfter vor sich hinrauschen.

Jetzt gibt es von Plex ein paar interessante Neuigkeiten, die die Software auch für uns Normalos deutlich interessanter machen. Ein digitaler Video-Recorder zum Aufzeichnen von Fernsehprogrammen wurde ja erst kürzlich in die Software integriert. Und ein tolles Tool zum Speichern und Verwalten von Filmen, Fotos oder sonstigem digitalen Datenkram war Plex ja ohnehin schon.

Nun kommt das alles noch besser: Plex lässt sich demnächst mit Amazons Cloud verbinden und dann heißt das Ganze "Plex Cloud". Wer bei Amazon Drive den Speicherplatz mietet, kann nun den gesamtem Media-Server virtuell in die Cloud verlagern. Also kein Kabel- und Kistenkram mehr und dennoch bequemer Zugriff über das Netz von praktisch allem auf alles.

Fürs Fernsehen ist neben dem virtuellen DVR Plex vor allem auch für die interessant, die mal hier und mal da ein gutes Angebot für eine digitale Filmkopie nutzen und nicht ständig alle Anbieter-Bibliotheken abklappern wollen. Okay, da ist meist noch das DRM-Problem. Aber trotzdem: Dann hat man was Eigenes- ohne sich um Hardware, Updates und das Abstauben kümmern zu müssen. Man weiß ja nie, wofür das mal gut ist.

Denn Amazon verschwindet wohl so schnell nicht. Und Plex mit dem Produkt wohl auch nicht. Also, wer einen Media-Server mag:

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