DVB-T2 HD-Empfang statt HD+? "Freenet TV" kostet 69 Euro im Jahr.

Foto: MEDIA BROADCAST GmbH

Gar nicht so schlecht. Das neue DVB-T2 HD-Angebot "freenet TV" soll 69 Euro im Jahr kosten. Und, woran ich noch leichte Zweifel habe, bald in über 80 Prozent der Haushalte bundesweit verfügbar sein. Was? Schon wieder einer, der Geld für den Fernseh-Empfang haben will? Ja, leider.

Aber es könnte sich wirklich lohnen. Denn manch einer bezahlt ja auch "HDplus", nur um die privaten Sender in ihrer vollen HD-Schärfe empfangen zu können. Das kostet auch 60 Euro im Jahr. Und die können sich "freenet TV" Nutzer dann sparen- 20 private TV-Programme in Full HD Qualität via DVB-T2-Antenne sind da schon dabei. Okay, wer HDplus bezahlt, muss meist auch sonst nicht viel rechnen. Aber spätestens dann, wenn man zum Beispiel auch noch monatlich für den KabelTV-Anschluss zahlen muss, dann lohnt es sich richtig. Denn auch den kann man sich mit der DVB-T2-Antenne ja eigentlich sparen.

Das könnte den deutschen Markt für Fernsehempfang ziemlich durcheinander wirbeln. So ist derzeit der Fahrplan: Seit dem 31. Mai sind bereits die Programme RTL HD, ProSieben HD, SAT.1 HD und VOX HD frei zu empfangen. Naja, jedenfalls hier und da. Ab 29. März 2017 wird dieses Programmpaket von freenet TV um viele HD-Programme wie RTL NITRO, SUPER RTL, RTL II, n-tv, kabel eins, sixx, SAT.1 Gold und ProSiebenMAXX erweitert. Ab 01.07.2017 kostet es dann Geld. Also, die privaten Sender. 20 öffentlich-rechtliche Sinder in Full HD sind ohnehin frei empfangbar dabei.

Über die "Multithek" bietet freenet TV darüber hinaus noch zahlreiche Zusatzdienste, die Zuschauer über das Internet direkt auf dem TV-Bildschirm nutzen können. Dazu vielleicht noch Netflix & Co.- mehr Glotze braucht keiner. Jedenfalls so, wie der Stand der Dinge zum heutigen Tag aussieht. Nur "DVB-T2-fähig" muss der Fernseher sein. Was er in der Regel leider nicht ist. Aber wer gerade neu kauft, sollte dabei vielleicht auf "DVB-T2" und "freenet TV" achten.

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