Bald auch bei uns zu haben: "Netflix Recommended TV"

Foto: Netflix
Netflix wird sein eigenes Gütesiegel für "von Netflix empfohlene" smarte TV-Geräte globalisieren und es damit auch zu uns bringen. Das hat der Streaming-Dienst laut "Variety" gerade offiziell verkündet.

Seit der CES 2015 gibt es in den USA solche TV-Geräte zu kaufen und offensichtlich war die Idee ein Erfolg. "Da gab es ein Problem bei Smart-TV's, welches nach einer Lösung rief", so Brady Gunderson, Direktor für "Plattform Produkt Management" bei Netflix. Zu viele Konsumenten hätten mit langsamen Betriebssystemen und verwirrenden Benutzeroberflächen zu kämpfen.

Laut Netflix sind Sony und LG als erste Hersteller mit ihren 2016er Modellen nun "von Netflix empfohlen", so Variety. Aktuell gibt es sieben Kriterien, um das Gütesiegel zu erhalten. Fünf der Hürden müssten die Geräte nehmen und insbesondere die Anforderungen an die Geschwindigkeit der Betriebssysteme seien 2016 gegenüber dem Vorjahr noch einmal gesteigert worden.

Auch das Vorhandensein einer "Netflix-Taste" gehört zu den sieben geprüften Voraussetzungen. Das ist, wie Variety zu Recht anmerkt, etwas fragwürdig, da die Hersteller eigentlich gerade dabei sind, ihre durch zahllose Tasten mittlerweile ziemlich unübersichtlich gewordenen Fernbedienungen mal gründlich aufzuräumen. Aber, so Gunderson, die überwiegende Mehrzahl der geprüften Anforderungen brächten Vorteile für alle Anbieter von Internet-TV.

Na dann. Wenn Netflix meinen neuen Fernseher empfiehlt, dann kann das ja nicht schaden. Dagegen nervt mich die derzeitige rapide Marvelisierung und Comedysierung des Streaming-Programms von Netflix weit mehr. Mag sein, dass ich da eine Minderheit bin. Deshalb würde ein eigentlich viel wünschenswerteres "Gütesiegel" für neue Serien und Filme mir leider nur dann helfen, wenn ich entscheide, wer es bekommt. Denn ich mag all die verschiedenen Batmänner nicht so sehr und ich bin immer der, der meist nur dann lacht, wenn die anderen zu ernst gucken. Also diese Programme mit den eingespielten Lachern, dass geht bei mir gar nicht:

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