"The Returned". Ins klassische Fernsehen aber erst irgendwann.

Foto: Watchever

Was wäre wenn? Für jedes gute Grusel-Drehbuch ist das eine tolle Ausgangsfrage. Was wäre wenn einst geliebte oder auch gehasste Verstorbene zurück kommen, wieder unter uns sind? Und das nicht als etwas vergammelte Zombis oder lichtscheue Gesellen mit langen Eckzähnen, sondern so wie früher, so wie wir sie einst kannten? Natürlich nur auf den ersten Blick....

Das ist das Thema der Serie "The Returned". "The Returned", produziert von der Vivendi-Tochter CANAL+, hat den sogenannten "iEmmy", den Emmy für die "von da draußen" aus US-Sicht, in der Kategorie "Beste Dramaserie" dieser Tage bei den 41. International Emmy Awards gewonnen. In Frankreich, Großbritannien, Belgien und Schweden lief die erste Staffel der gespenstische Erzählung über Trauer und ihre Bewältigung recht erfolgreich. Es wird eine zweite Staffel geben. Soweit alles ganz normal.

Interessantes über die Zurückkehrer gibt es aber aus Deutschland zu berichten: Die auf den ersten Blick wirklich gute Quoten versprechende, neue und preisgekrönte Serie hat in ihrer deutsch synchronisierten Fassung derzeit ihre Deutschland-Premiere im "nichtlinearen" Fernsehen, als "SVOD" (Streaming Video on Demand) bei der deutschen Vivendi- Tochter Watchever. Watchever will in Deutschland werden, was Netflix in den USA ist- und punktet damit sicher ein weiteres Mal beim Publikum. Praktischerweise mit attraktiven Inhalten, die aus dem eigenen Konzern kommen.

Das traditionelle, "lineare" Fernsehen wird bald um jeden zuschauerattraktiven Exclusivinhalt kämpfen müssen- nicht mehr nur Sender gegen Sender, sondern auch gegen Abo- und Einzelverkäufer aus der Cloud. Die besten Aussichten haben dabei die, die auch selbst attraktive Inhalte produzieren können.

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