Wirklich interaktiv. Wirklich innovativ. Google Hangouts als ganz neue Art von Fernsehen

Ja doch. Wir warten hier in Deutschland ja eigentlich immer noch auf Google-TV, also einen richtigen Fernseher mit Google-TV statt einer Zusatz-Box die den hinter der Glotze mäandernden Kabelsalat endgültig unbegreiflich macht.

Man kann ja die Hangouts auch jetzt schon auf die meisten SmartTV zaubern, Youtube ist da eigentlich überall vertreten. Jedoch ist die Bedienung in der Regel so, dass niemand es bedienen will bzw. man muss auf einen verkoppelten "Second Screen", Tablet oder Smartphone, zurückgreifen. Das funktioniert auch oft nur bei neueren und teureren TV-Geräten zuverlässig und praktikabel. Oder mit einem Chromecast. Wenn ich mir aber einen Smart-TV vorstelle, in dem die Google-TV-Bedienungsoberfläche schon drin ist ist das, was Google-Pressesprecher Stefan Keuchel da vorzeigt, ein weiteres Highlight:


Die Hangouts auf Google+ werden noch ein Stück weiter mit der Social Media Plattform verkoppelt. Man kann nicht mehr nur am Hangout teilnehmen (die Teilnehmerzahlen haben logischerweise eine Grenze). Oder Zuschauen und kommentieren. Man kann jetzt auch Fragen stellen. Oder viele Fragen stellen und das Publikum abstimmen lassen welche im Hangout beantwortet wird. Wozu das gut ist? Und überhaupt, was soll die schon in Zigarettenschachtelgröße miese Hangout-Bildqualität auf dem 60 Zoll-Fernseher?

Einfach mal weiter denken... An der Bildqualität wird bei Google gearbeitet. Das Ziel: HDTV. Dann stelle ich mir zum Beispiel einen Google Helpout vor. Sagen wir zum Beispiel einen Sternekoch mit einem Fischrezept. Dann könnte man sich das am Fernsehen anschauen und ihm während der Sendung die Frage "Wie ging das nochmal mit dem filetieren?" direkt an der Kochplatte stellen.
Je länger man über die Möglichkeiten nachdenkt um so blasser wird das Fernsehen von gestern.

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