Mediakraft baut Kette von TV-Sendern auf Youtube

Screenshot: Mediakraft.de
"Unsere Video-Stars sind glaubwürdige Markenbotschafter"- mit diesem Argument sucht Mediakraft, dass deutsche Partner-Netzwerk auf Youtube, nach Werbekunden. Und das erfolgreich- jedenfalls sollen so schon 10 Millionen Zuschauer erreicht werden.
Das Prinzip ist eigentlich einfach: Erfolgreiche Youtube-Partnerkanäle werden gebündelt vermarktet und per Social Media promoted- höhere und zielgruppengenaue Reichweiten können dann neue Werbekunden anlocken und die Erlöse steigern.

Mittlerweile hat man mit Namen wie Y-Titty, AlexiBexi oder Le Floid ganz Große der Youtube-Szene im Team, mit "Ponk" wurden diese als erster Test gemeinsam in einem Originalkanal zu einer "Comedy-WG" gebündelt. Aktuell knapp 440.000 Abonnenten und 45 Millionen Videoabrufe- das kann man wohl ohne Übertreibung als Erfolg bezeichnen. Erfolg, der wohl Appetit auf mehr geweckt hat.

Angekündigt werden jetzt "mehr als ein Dutzend neuer, themenbezogener Sender auf Youtube" und der "Start eines für das deutsche Online-TV neuartigen Senderkonzeptes". Wie bei einem normalen TV-Sender wird es Kanäle geben, auf denen die Produzenten und Stars des Netzwerkes nach einem festen Sendeplan zu vorher bekannten Zeiten auftreten werden. So sind unter dem Titel "Y-Play" ein Gaming-Kanal oder unter "Was geht ab?" so etwas wie Vlogger-Nachrichten bereits online.

Phil Laude von "Y-Titty" dazu: "Die Sender ermöglichen Künstlern wie uns, LeFloid und all den anderen, über die Grenzen der eigenen Kanäle hinauszudenken. So können wir mehr und hochwertigere Videos zu bestimmten Themen produzieren. Der Zuschauer wählt selbst, was ihn interessiert und muss sich nicht immer dieselben Fratzen ansehen."
"News-Vlogger" "LeFloid" ergänzt: "Die Community interessiert sich für viel mehr, als wir ihnen als Einzelkämpfer auf Youtube bieten können. Die Sender sind ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Hier können wir über all die Themen berichten, die für unsere Generation relevant sind und die in den klassischen Medien kaum noch stattfinden, zumindest nicht so, dass junge Leute sich davon angesprochen fühlen."


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